01. April 2025
dSPACE kooperiert mit der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz, um Entwicklung von Fahrzeug-Software mit generativer KI zu beschleunigen

dSPACE, ein führender Anbieter von Lösungen für die Entwicklung von vernetzten, autonomen und elektrisch angetriebenen Fahrzeugen aus Paderborn, hat eine Zusammenarbeit mit dem international renommierten Institut für Machine Learning (IML) der Johannes Kepler Universität bekannt gegeben, um generative KI-Technologien in das dSPACE Portfolio zu integrieren und so die datengetriebene Entwicklung zu beschleunigen.
Im Rahmen der Partnerschaft werden Cloud-agnostische, generative KI-Technologien in dSPACE Lösungen für die datengesteuerte Entwicklung integriert. Eine erste Implementierung wird Mitte 2025 in IVS, der dSPACE Sensordaten-Management-Software, verfügbar sein.
IVS ist eine offene, Cloud-basierte Software-Plattform, die es Entwicklern ermöglicht, Daten, die in der Cloud, vor Ort oder in global verteilten Speicherarchitekturen gespeichert sind, zu analysieren, in der Vorschau anzuzeigen und mit Tags zu versehen. Die neuen generativen KI-basierten Funktionen ermöglichen die automatische Suche nach Objekten und Manövern in Sensorrohdaten durch sprachgesteuerte Abfragen (Prompts) und sparen so erhebliche Kosten und Zeit bei der Entwicklung von ADAS- und AD-Funktionen. Die Initiative konzentriert sich darüber hinaus auf die Verbesserung von Simulations- und Validierungspipelines durch Anreicherung mit generativen KI-Technologien. Damit festigt dSPACE seine Position als Vorreiter bei innovativen V&V-Lösungen für ADAS/AD.
„Die Zusammenarbeit zwischen dSPACE und dem Institut für Machine Learning der JKU stellt eine synergetische Beziehung zwischen Industrie und Wissenschaft im Bereich der künstlichen Intelligenz dar. Als wir unsere Forschung auf industrielle KI-Anwendungen ausrichteten, erkannten wir, dass die Fachgebiete von dSPACE, darunter Simulation, Validierung und multimodale Grundlagenmodelle, ideal zu den Stärken unseres Instituts passen. Diese Partnerschaft bietet eine einzigartige Gelegenheit, die KI-Forschung auf dem neuesten Stand der Technik voranzutreiben und so Lösungen für komplexe, reale Herausforderungen zu finden. Da wir weiterhin führend in der Entwicklung generativer KI-Technologien in Europa sind, stellt diese Kooperation sicher, dass die Innovationen der JKU nahtlos in die branchenführenden Werkzeuge von dSPACE integriert werden, was zu einem erheblichen beiderseitigen Nutzen führt“, so Prof. Sepp Hochreiter, Leiter des LIT AI Lab, Linz und Leiter des Instituts für Machine Learning an der Johannes Kepler Universität, Linz.
„Durch die Zusammenarbeit von dSPACE und der Johannes Kepler Universität haben wir eine einzigartige Lösung geschaffen, die die Suche nach identifizierten und nicht identifizierten Objekten und Fahrsituationen in den riesigen Datenbeständen unserer Kunden ermöglicht. Dieser innovative Ansatz hilft unseren Kunden, die richtigen Daten in Petabytes unsortierter Datenmengen zu finden, indem sie generative KI-Technologie zum Testen und Validieren ihrer autonomen Fahrfunktionen einsetzen. Unsere Zusammenarbeit wird es Ingenieuren auf der ganzen Welt ermöglichen, ihre Entwicklungseffizienz mit Hilfe generativer KI-Technologie zu steigern“, sagt Tino Schulze, Vice President Automated Driving & Software Solutions bei dSPACE.