31. Januar 2022

Paderborner Startup ebnet Weg zur vollständigen Auslastung von Produktionsanlagen

An welchen Stellschrauben können produzierende Unternehmen drehen, um ihre Effizienz zu steigern? Antworten liefert das Paderborner Startup „assemblean“. Das junge Gründerteam hat eine Produktionsplattform entwickelt, die dabei unterstützt, ungenutzte Produktionskapazitäten automatisiert anderen Unternehmen anzubieten. Ziel der Ausgründung aus dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn ist es, gering ausgelastete Produktionsanlagen optimal zu nutzen. Gegründet haben die beiden Wissenschaftler Alexander Pöhler und Xiaojun Yang ihr Unternehmen im April 2021. Durch ihre Forschungsarbeiten im Bereich des Maschinenbaus konzentrieren sie sich besonders auf Produkte aus der Automobil- und Luftfahrtbranche.

Sobald ein Unternehmen über freie Produktionskapazitäten verfügt, kann es über die neu entwickelte Plattform von „assemblean“ eine Verbindung zu anderen interessierten Unternehmen aufbauen. Diese können die Freiräume dann unkompliziert für sich und ihre eigene Produktion nutzen. „Durch unsere digitale Lösung können Produkte zu jeder Zeit bestellt werden und auch die Abwicklung erfolgt über die neue Produktionsplattform. Assemblean übernimmt hierbei vollständig die gesamte komplexe Organisation, die für den Austausch der Unternehmen untereinander notwendig ist“, so Yang. Gefördert wird das Projekt durch das EXIST-Forschungstransferprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Die erste Förderphase läuft noch bis April mit einer Fördersumme von rund 565.000 Euro.

Weitere Informationen gibt es unter: www.assemblean.com 

Foto (Alexander Pöhler): Das Team des Startups „assemblean“ will mit seiner Plattform die Produktionssteuerung revolutionieren: (v.l.) Liang Wu, Niklas Büker, Alexander Pöhler, Markus Dalecki, Xiaojun Yang, Robin Hamm, Janine Kruse, Philipp Dresselmann.

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