25. September 2026

Vom Start-up zum etablierten Paderborner Softwareunternehmen

Sieben Jahre nach der Gründung stellt sich das Paderborner Softwareunternehmen Teburio für die nächste Entwicklungsphase auf. Bei einem Unternehmensbesuch informierten sich Citymanagerin Lena Schräder und Tobias Vorwerk, Pressesprecher der Wirtschaftsförderung Paderborn (WFG), über die Entwicklung des Unternehmens, das ein Reservierungssystem für die Gastronomie anbietet. Mit dem Umzug in den Blau Creative Business Hub am Alan-Brooke-Weg schafft das Unternehmen mehr Raum für weiteres Wachstum am Standort Paderborn.

Teburio wurde 2019 in Paderborn gegründet. Heute arbeiten mehr als 1.000 Gastronomiebetriebe mit der Software, die Reservierungen, Tischplanung und Auslastung digital steuert. Mit dem Umzug in den Blau Creative Business Hub am Alan-Brooke-Weg schafft das Unternehmen mehr Raum für die kommenden Jahre. Teburio will die Software weiterentwickeln, seine Reichweite ausbauen und dabei am Standort Paderborn weiter wachsen. Damit sollen perspektivisch auch neue Arbeitsplätze entstehen.

„Wir haben Teburio in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt aufgebaut und sehen noch viel Potenzial für die weitere Entwicklung“, sagt Gründer Lars Ewers. „Mit dem neuen Standort schaffen wir Raum für die nächsten Schritte. Gleichzeitig zeigt unser neuer Markenauftritt heute viel klarer, wer wir als Unternehmen sind, wofür wir stehen und wohin wir uns entwickeln wollen. Beides markiert für uns den Beginn der nächsten Phase von Teburio.“

Hinter der Software steht eine persönliche Geschichte: Ewers ist im Gastronomiebetrieb seiner Eltern aufgewachsen und kennt die Abläufe im Restaurantalltag aus eigener Erfahrung. Entstanden ist daraus eine Lösung für einen Bereich, der für Gäste meist unsichtbar bleibt, im Betriebsalltag aber zentral ist: die Steuerung von Verfügbarkeiten, Tischen und Auslastung, oft parallel zum laufenden Service.

„Wer den Gastro-Alltag kennt, weiß, dass Software dort keinen zusätzlichen Aufwand verursachen darf“, sagt Ewers. „Sie muss selbstverständlich funktionieren und den Gastronomen spürbar entlasten, ohne dass er lange darüber nachdenken muss.“

„Je mehr eine Software kann, desto leichter kann sie auch kompliziert werden“

Mit dem Unternehmen hat sich auch die Software kontinuierlich weiterentwickelt. Funktionen sind hinzugekommen, Technologien wurden ausgebaut und Anforderungen aus dem gastronomischen Alltag fließen fortlaufend in das Produkt ein. Heute arbeiten mehr als 1.000 Gastronomiebetriebe mit Teburio. Mit der wachsenden Zahl und Vielfalt der Betriebe steigen auch die Anforderungen an eine Software, die unterschiedliche gastronomische Konzepte und Abläufe unterstützen muss.

„Je mehr eine Software kann, desto leichter kann sie auch kompliziert werden“, sagt Ewers. „Für uns liegt die eigentliche Qualität deshalb darin, diese Komplexität nicht einfach an den Gastronomen weiterzugeben, sondern sie für ihn zu lösen.“

Paderborn bleibt dabei der Ausgangspunkt der weiteren Entwicklung. Von hier aus will Teburio seine Software weiterentwickeln, zusätzliche Gastronomiebetriebe erreichen und perspektivisch auch neue Arbeitsplätze schaffen.

„Für die Innenstadt und den Wirtschaftsstandort ist das ein gutes Signal: Junge Unternehmen bleiben hier, wachsen hier und schaffen neue Arbeitsplätze“, sagt Citymanagerin Lena Schräder. „Solche Besuche zeigen uns außerdem, wo wir als Wirtschaftsförderung unterstützen können, etwa bei Flächen- oder Standortfragen im weiteren Wachstum“, ergänzt Tobias Vorwerk von der WFG.

Foto (Sarah Schröerlücke): v. l. Lena Schräder (Citymanagerin WFG Paderborn), Tobias Vorwerk (Leitung PR, Medien & Kommunikation WFG Paderborn), Tanja Nesmaschny (Marketing Teburio) und Lars Ewers (Gründer und Geschäftsführer Teburio).
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